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Am veröffentlicht.

DARMSTADT - Es ist eher ein Zufall, der den jungen Darmstädter Paul Böger vor zwei Jahren ins afrikanische Ruanda bringt. Denn eigentlich möchte er nach Abschluss der zwölften Klasse lediglich eine Praktikumsstelle finden, die ihm das Fachabitur ermöglicht. Sein Plan "mal raus zu kommen und etwas Neues zu erleben", endet schließlich in der rund 1,2 Millionen Menschen zählenden Hauptstadt Kigali - mitten in Afrika.

"Ich habe mich beim Bundesprogramm "Weltwärts" umgesehen und irgendwie kam das eine zum anderen", erinnert sich der heute 21-Jährige. "Ich selbst hatte keine Bedenken, wusste aber um die zahlreichen Vorurteile - von denen ich heute wirklich viele entkräften kann." Denn der Zufallsfund in Sachen Praktikum entwickelt sich für ihn zum Volltreffer.

"Ich habe in der Hauptstadt in einer WG gelebt und schnell neue Leute kennengelernt", erzählt er. "Und mein Praktikum war auch super - zunächst habe ich die Webseite von einer Organisation betreut und später auch mit behinderten Kindern gearbeitet." Er findet sich schnell zurecht in dem neuen Umfeld und entdeckt viele spannende Aspekte einer ganz anderen Kultur.

Viele Stoffmärkte in Ruanda

"In Kigali gibt es viele Märkte, auf denen mit Stoffen gehandelt wird", so Böger. "Die Extravaganz der Textilien dort hat mich von Beginn an fasziniert." Bunte Motive, ausgefallene Muster - für den jungen Mann steht die Mode in Ruanda vor allem für Lebensfreude. "Mir ist dann auch recht schnell klar geworden, dass ich beide Kulturen miteinander verbinden möchte", sagt er.

Denn in Ruanda tragen die Menschen vor allem klassische Kleidungsstücke wie Röcke oder Kleider aus den traditionellen Stoffen - aber natürlich auch westliche Kleidung. Eine Schnittmenge von modernen Kleidungsstücken aus landesüblichen Stoffen ist selbst dort eher selten. "Der mittleren Schicht ist das zu traditionell und ärmere Menschen können es sich nicht leisten", sagt Böger. "Wenn, dann sind es die wohlhabenden Menschen, die kombinierte Kleidungsstücke tragen."

Noch größeres Potenzial entdeckt der Darmstädter aber in Deutschland - besser gesagt Europa. "Moderne Kleidungsstücke wie Hemden oder Sakkos aus traditionellen afrikanischen Stoffen gibt es hier nicht", betont er. "Schon gar nicht mit Produktionsstandort südlich der Sahara." Doch genau das ist bei seinem Geschäftskonzept ein entscheidender Punkt.

"Ich möchte diese Kleidungsstücke in Deutschland verbreiten, gleichzeitig aber an der Produktion vor Ort festhalten", erklärt Böger, der damit Aufbauarbeit für die lokale Wirtschaft betreibt. "Außerdem will ich die Menschen in Europa dazu anregen, die Kleiderherkunft zu hinterfragen." Die meisten Artikel - ganz gleich ob Discountware oder Designertextilien - würden nämlich aus Fernost kommen.

Für Böger gibt es keine Alternative zu der Produktion vor Ort - obwohl gerade dieser Umstand mit enormen Problemen verbunden ist. "Momentan bin ich quasi selbst der Kurier", sagt er. "Ein Versand ist schlicht zu teuer - eine erste Auswahl habe ich nach Ende meines Freiwilligendienstes mit nach Deutschland gebracht." Erst mal habe er natürlich schauen wollen, ob seine Idee hier überhaupt ankommt.

Tut sie: Die Rückmeldungen bekräftigen ihn - ganz gleich ob von Familie, Freunden oder auch Fremden, die ihn auf der Straße ansprechen. Mit etwa 15 000 Euro Eigenkapital wagt er im July 2016 schließlich den Weg zum Start-up und gründet Izuba Clothing. "Izuba steht in der Amtssprache Kinyarwanda für Sonne" erklärt Böger. "Das passt meiner Ansicht nach perfekt zu meiner Kleidung und dem hellen Auftreten."

Die Stoffe kauft er vor Ort und überlegt sich dazu passende Kleidungsstücke - diese lässt er anschließend von ausgewählten Schneidern zusammennähen. "Ein Freund in Ruanda beaufsichtigt den Prozess und steht mit mir in ständigem Kontakt", erklärt Böger. "Hauptproblem ist und bleibt aber die Lieferung nach Deutschland."

Neue Kollektion folgt im Januar

Eine Alternative zum "Kurierdienst" zeichnet sich derzeit nicht ab. "Es ist immer noch billiger, ein paar Koffer mehr zu buchen und die Sachen so mitzuführen, als sie sich schicken zu lassen", sagt er. "Zumal ein Dienstleister vor Ort alles in Sachen Zoll und Einfuhr regelt." Einmal hat Paul Böger seitdem "Nachschub" geholt, im Januar geht es wieder nach Ruanda - dann steht nämlich die neue Kollektion an.

Quelle: www.echo-online.de/wirtschaft/wirtschaft-suedhessen/paul-boeger-aus-darmstadt-verbindet-mit-izuba-clothing-zwei-kulturkreise-miteinander_18288503.htm

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As defined by the LEAP initiative, a 21st-century liberal education also includes three strategies to help students attain these learning outcomes: (1) high-impact educational practices (e.g., first-year programs, collaborative assignments, service learning); (2) authentic assessments (discussed further below); and (3) students’ signature work (e.g., capstone, internship, field work) ( Schneider, 2015b ).

By incorporating both acquisition of content knowledge and skills and application of learning, the AACU (2007) vision of 21st-century higher education is similar to the definition of “21st-century competencies” in a prior study related to the present one ( National Research Council, 2012b , pp. 5-6):

Through deeper learning . . . the individual develops expertise in a particular domain of knowledge and/or performance. The product of deeper learning is transferable knowledge, including content knowledge in a domain and knowledge of how, why, and when to apply this knowledge to answer questions and solve problems. We refer to this blend of both knowledge and skills as “21st-century competencies.”

Markle and colleagues (2013b) synthesized several of these frameworks to identify seven critical domains of competence for college graduates. Most recently, the Lumina Foundation (2015) built on the AACU framework ( Association of American Colleges and Universities, 2007 ) to develop the Degree Qualifications Profile, outlining what graduates should know and be able to do at the associate’s, bachelor’s, and master’s levels. A beta version of that framework was released in 2011, and it was revised based on feedback from more than 400 2- and 4-year colleges and universities, four of the seven regional accrediting agencies, and several higher education associations. The framework is organized around five high-level dimensions similar to those in the AACU framework ( Association of American Colleges and Universities, 2007 ):

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The committee reviewed all of these frameworks and other reports on the goals of higher education, searching for those intra- and interpersonal competencies that appeared most frequently. Through this process, the committee identified the following six competencies for college graduates:

These six competencies are summarized within selected outcomes frameworks in Table 5-1 , and they are defined briefly below.

The reports and frameworks examined by the committee offer several practical definitions of the ethics competencies to be developed by 2- and 4-year institutions (see Table B-1 ); the authors of these reports set aside the centuries of debate among philosophers and religious leaders about the meaning of ethics and how to promote ethical behavior. For example, AACU (2007) includes “ethical reasoning and action” as an essential learning outcome within the “personal and social responsibility” dimension, whereas the Lumina Foundation (2015, p. 17) include “ethical reasoning” within the “intellectual skills” dimension, as follows:

Wer solche bis dato nur von bestimmten Sozialmilieus präferierte Werte- und Einstellungsmuster auf Partizipationsfreundlichkeit und Demokratieverträglichkeit abklopfen will, muss dann sowohl sozialstrukturelle Aspekte sozialer Ungleichheit als auch die generelle Partizipationsdisposition »postdemokratischer« Gesellschaften zur Grundlage nehmen. Beide sind von Exklusionen bzw. Selbst-Exklusionen bestimmt, die man durchgängig durch alle Schichten und Milieus antreffen kann. Als typische Kandidaten für Demokratieverdrossenheit gelten meist Langzeitarbeitslose, Hartz-IV-Empfänger und schlecht Qualifizierte, aber Globalisierungsfolgen und steigende Energiekosten ziehen auch die Mittelschichten in einen gefühlten Abwärtssog. So regen sich selbst in der Mitte der Gesellschaft Zweifel an der Funktionsfähigkeit des Systems; in einigen Umfragen wähnen bis zu 90 Prozent der Deutschen, dass die demokratischen Parteien schwierige Probleme schlicht nicht lösen können, und fast alle sind der Auffassung, dass die Eliten vor allem an ihrem eigenen Wohlergehen interessiert sind. [14]

Pauschal lassen sich fünf »Problemgruppen« identifizieren:

– Ostdeutsche, die unter dem Eindruck eines Nationalpopulismus rechter und linker Provenienz stehen;

– einheimische »Unterschichten«, bei denen sich Anomiephänomene zeigen;

– junge männliche Einwanderer, die unter Erscheinungen von Bildungsarmut und Diskriminierungserfahrungen leiden;

– islamistische Muslime, die der westlichen Moderne und der Demokratie als Herrschafts- und Lebensform radikal kritisch gegenüberstehen;

– demokratie- und staatsabgewandte Teile des Managements. [15]

Auch im Zusammenhang von Klimawandel und Demokratie stellen diese besonders demokratieabgewandten Gruppen Problemfälle dar, neue könnten hinzukommen. Allerdings wird Demokratieverdrossenheit auch von staatlicher Seite induziert: Eine Kernproblematik dürfte dabei sein, dass der Wohlfahrtsstaat nicht aufgehört hat, eine Fürsorgebereitschaft zu behaupten, die er in Wahrheit nicht mehr leisten kann. So wird zum Beispiel die lauter werdende Forderung nach Kompensation der gerade für untere und mittlere Einkommensgruppen dramatisch steigenden Energiekosten in Enttäuschung umschlagen: Keine Demokratie der Welt kann dafür einstehen, wenn Ressourcen knapper und damit teurer werden, und wenn sie Vertrauen erhalten will, muss sie paradoxerweise einräumen, dass sie es nicht kann. Man kann sich ausmalen, was geschieht, wenn steigende Energiekosten bis in die Mittelschichten hinein den Lebensstandard sinken lassen und die Bezieher von niedrigen Einkommen ihre Wohnungen schlicht nicht mehr heizen können. Unwägbarkeiten der privaten Existenz werden in modernen Gesellschaften durch Institutionen stabilisiert. Was aber, wenn intermediäre Instanzen wie Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialversorgung etc. diese Funktion kaum noch übernehmen können? Werden die Gewerkschaften und Kirchen sich dann zu Agenturen des citizen empowerment und klimapolitischen Akteuren entwickeln, werden sie Allianzen mit NRO eingehen oder ihnen das Feld überlassen?

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